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Am 06.10.2006 war Karan Johar in Hamburg und am 07.10.2006 in Frankfurt!

Hier seht ihr mein Video:

 

 

Szenen wie in Bollywood

Filmfest: Premiere des indischen Films "Kank" im Cinemaxx.

Jubel, Schwelgen und Tränen: Auch die deutschen Fans verstehen es, den aktuellen Blockbuster des Hindi-Kinos zu feiern.

Von Birgit Reuther Hamburg

Der Vorhang vor der Leinwand wird zur Seite geschoben. Jubel, Applaus. Das Zertifikat des indischen Films wird eingeblendet. Mehr Jubel, stärkerer Applaus. Im Vorspann erscheint der Name des Hauptdarstellers. Euphorischer Jubel, sehr lauter Applaus. Das Erste, was vom Gesicht des indischen Superstars Shah Rukh Khan zu sehen ist, sind dessen Augen.

Glück für Anne-Kathrin Luck aus Magdeburg. Denn die Kinderkrankenschwester schwärmt besonders für den eindringlichen Blick des Schauspielers. Mit anderen Fans hat sich die 22-Jährige im Internet unter www.bollywood-forum.de verabredet, um Freitagnacht beim Hamburger Filmfest endlich den aktuellen Blockbuster des Hindi-Kinos anzuschauen: "Kabhi Alvida Naa Kehna", kurz "Kank".

Ein Dreieinhalb-Stunden-Epos um das Schicksal von Dev (Shah Rukh Khan) und Maya (Rani Mukherji), die für ihre Liebe ihre Ehen aufs Spiel setzen. "

Seit ich vor zwei Jahren den ersten Bollywood-Film auf RTL2 gesehen habe, bin ich Fan", sagt Luck. Die Leidenschaft ist ihr anzusehen. An ihren Ohren baumelt Glitzerschmuck, ihr Oberteil ist bestickt.

"Schön, dass sich so viele Deutsche für Bollywood interessieren", erklärt Sidra Jafri und guckt erfreut durch das Foyer des Cinemaxx, wo das aus ganz Deutschland angereiste Publikum dicht gedrängt vor den Türen des großen Saals wartet.

Die 18-Jährige ist mit ihren Eltern und ihren beiden Schwestern zum Dammtor gekommen. Wie in ihrer indischen Heimat ist das Kino ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Auf dem Subkontinent gehen täglich 14 Millionen Menschen ins Kino. Kein Wunder, dass nicht nur die Akteure wie Götter verehrt werden.

Auf dem roten Teppich kommt "Kank"-Regisseur Karan Johar nur langsam voran, gibt im Blitzlichtgewitter Autogramme und flüchtet schließlich auf eine Empore, unter der weibliche Fans ausharren wie ein Dutzend Romeos vorm Balkon. Winkend, rufend.

Als die in Hamburg lebende Shweta Shetty schließlich auf der Saal-Bühne den 1972 geborenen Johar vorstellt, sind die Gesten so groß wie in seinen Filmen: Umarmungen, die Sängerin weint. Jubel, Applaus.

"Ein wilder Abend", sagt Filmfest-Chef Albert Wiederspiel wiederholt. Stimmt.

Während des Films ist immer wieder Szenenapplaus zu hören, Schreien, Lachen, Seufzen.

Als der alte bärtige Held des Hindi-Cinemas, Amitabh Bachchan, genannt Big B, mit seinem Sohn Abhishek zu einer aufgekratzten Rock-'n'-Roll-Nummer tanzt, klatscht die Menge mit.

In der Pause liegen sich zwei Freundinnen in den Armen. "Ist der geil, der Film", sagt die eine. Die Schlange zur Damentoilette ist von feuchten Augen gesäumt. Zwei Frauen in Saris versorgen sich mit Popcorn für die zweite Hälfte. Zum tränenreichen Ende hin ist verstärkt das Kramen nach Taschentüchern und heftiges Schnäuzen zu vernehmen. Der Rest ist Schwelgen. Und Jubel. Und Applaus.

BNA: Pressekonferenz mit Karan Johar

 

German fans go crazy over Shah Rukh, Amitabh(13th Oct 2006 By ApunKaChoice )

Karan Johar’s movie Kabhi Alvida Naa Kehna was met with a very enthusiastic response from movie buffs in Germany during the recently concluded Hamburg Film Festival.

Johar was among the international guests at the 14th Hamburg Filmfest,which closed on October 12.

During the fest, KANK was screened to a large audience of around 2000 people.(ich würde sagen 700)

Despite the fact that movie buffs in that part of the world are used to watching short-duration films, the audience sat through the entire 210 minutes (3.30 hrs) of KANK with unabated interest. There was a loud applause and cheering from the crowd after the movie’s screening. Some German fans came forward and hugged Karan Johar , who was visibly moved at the audience reaction to the movie. (Nach dem Film war er gar nicht da.)

In a report, Karan says he was “moved to tears” after seeing the response to KANK.

Karan says : “The popularity of Indian cinema in Germany keeps growing. The people here love our cinematic style, the mushy emotions, the song and dance and the melodrama that is part of our cinema.”

The movie buffs particularly liked the performances of Shah Rukh Khan , Amitabh Bachchan and Rani Mukherjee .

Karan says SRK is becoming very famous in Germany. He is sure that SRK can’t walk the streets of Frankfurt without being mobbed.

Johar is so impressed by the growing taste for Bollywood cinema in Germany that he wants to premiere his next movie at the Hamburg Filmfest. However, that is not going to happen soon.(Leider! :-( ) Aber es rückt in erreichbare Nähe!

 

Hier seht ihr ein Video von der Frankfurter Buchmesse:

 

 

KARAN CHARMS THE GERMANS 10/12/2006

When Karan Johar was invited to Germany for the Hamburg Film festival and the Frankfurt Book Fair where his film Kabhi Alvida Naa Kehna was showcased, he had no idea of the frenzy his presence would create at the events.

The German audiences truly laid out the red carpet for the filmmaker at Hamburg before the screening and showered him with applause, appreciation and even a few handmade mementos, declaring their undying love for his films and him.

After Kabhi Khushi Kabhie Gham and Kal Ho Naa Ho's stupendous success in all parts of Germany, Karan Johar's popularity as a star filmmaker is indisputable.

Thousands of fans waited in the queue for autographs and when the word went around that he may leave earlier than expected, the crowd went into a frenzy requiring six security guards to control the fans.

The anxiety was only quelled when he promised to sign all the autographs.

Karan made a very warm speech before KANK's screening and had the audiences eating out of his palms when he promised to bring their favourite stars Shah Rukh Khan and Kajol to Germany on his next trip.

Karan was invited to meet the German press before his screening and answered several incisive and insightful questions regarding his style of filmmaking and its popularity overseas -- especially with the Germans.

He was undoubtedly the star of the evening at the Frankfurt book fair where he caused a virtual a stampede after he arrived for a signing.

Theindernet: Interview von Dr. Jürgen Stein

 

Bollywood-Regisseur Karan Johar im Interview

Keine Liebe ohne Schmerz

Sascha Rettig | 1.11.2006

Fluter: Ihr neues Bollywood-Melodram "Kabhi Alvida Naa Kehna", kurz "KANK" handelt von Untreue, Scheidung und einem Witwer, der junge Frauen am laufenden Band verführt.

Sind das nicht alles Themen, die man in einem traditionellen Bollywood-Film eigentlich kaum für möglich hält?

Johar: Es war mir wichtig, diese Geschichte zu erzählen, denn nicht nur in Indien gibt es Eheprobleme: Immer wieder heiraten Menschen aus den falschen Gründen.

Auf dem Subkontinent geschieht dies häufig aufgrund des finanziellen oder elterlichen Drucks oder weil ein 13-jähriges Mädchen seine biologische Uhr ticken hört.

Ich denke hingegen, dass es wichtig ist, nur allein aus Liebe zu heiraten.

Denn wenn man aus den eben genannten Gründen heiratet, kann es sein, dass man sich eine Beziehung außerhalb der Ehe sucht – und das versuche ich, in KANK zu zeigen.

Für ein europäisches Publikum sind solche Themen nichts Außergewöhnliches.

Verschreckt KANK mit seiner Direktheit nicht die indischen Kinogänger/innen?

Johar: 50 Prozent der Zuschauer/innen halten meinen Film für fortschrittliches, indisches Kino und 50 Prozent sind beinahe ohnmächtig geworden.

Vor allem Shahrukh Khan ist ein großer Star, eine Ikone in Indien und ein guter Ehemann und Vater – auf der Leinwand und in der Realität. In diesem Film allerdings betrügt er seine Ehefrau und hat Sex mit einer anderen. Hier ist das konservative Publikum natürlich schockiert!

Mussten Sie Kompromisse eingehen?

Johar: Nein, musste ich nicht. Credo war, Shahrukh Khan und Rani Mukherjee sollten nicht miteinander schlafen. Ich aber finde: Sie sind über dreißig, warum sollten sie nur Händchen halten? Das Ende aber sollte Erlösung sein. Ich musste das Paar leidend zeigen, denn wenn sie einfach so zusammengekommen wären, hätten sie mich in Indien wahrscheinlich gekillt.

Abishek Bachchan und Preity Zinta akzeptieren als Hintergangene ihre Situation und vergeben ihnen – und wenn sie das tun, hat auch das Publikum eigentlich keine andere Wahl.

Gibt es eine Grenze, die Sie auch in künftigen Filmen nicht überschreiten würden?

Johar: Ich will Reaktionen erzeugen und dafür muss ich bis ans Limit des Möglichen gehen. Man sollte aber nichts vorschnell überschreiten; in Bollywood führen kleine Schritte weiter. Das habe ich auch mit KANK getan und hoffe, dass es auch die Filme der Zukunft tun werden.

KANK gehört zu den Filmen aus der jüngeren Vergangenheit, mit denen so etwas wie eine Revolution im Kino begonnen hat.

Andere Regisseure haben es nicht mehr so schwer – und vielleicht auch weniger Angst davor, ungewöhnliche und kontroverse Stoffe zu verfilmen. Denn sie haben gesehen, dass so etwas auch mit einer größeren Produktion möglich ist und in weiten Teilen des Landes und der Welt akzeptiert wurde.

Würden Sie auch eine schwule Liebesgeschichte drehen?

Johar: Etwa wie "Brokeback Mountain"? Eher nicht. Das indische Publikum hat mit Themen wie der Untreue zu kämpfen. Homosexualität ist da eher zu weit weg.

Welche Rolle spielt die Wirklichkeit in Ihren Filmen?

Johar: All meine Filme handeln von menschlichen Dramen und Emotionen, die mit der Wirklichkeit verbunden sind. Ich habe bislang und werde auch weiterhin von solchen Dramen erzählen. Ich überlasse es dem Leben, mich zu inspirieren, und dann erzähle ich meine Geschichte.

Können Sie sich auch vorstellen, einen Film zu machen wie Mira Nair mit "Salaam Bombay", der urbane Armut und das Leben in den Slums thematisiert?

Johar: Wahrscheinlich nicht. Ich zeige lieber die Welt der Gefühle, eine Welt, die ich verstehe. In dieser Hinsicht habe ich eine Schwäche; ich könnte niemals etwas machen, was ich nicht selber erlebt habe. Für mich ist es sehr schwierig, Geschichten über Menschen zu erzählen, die ich nicht kenne.

Die Musik aus Bollywoodfilmen hat in Indien einen Stellenwert wie Popmusik in Europa. Anders als im Westen sind die Filme daher immer auch Musicals …

Johar: Musik ist ein überaus wichtiger Teil unserer Kultur. Nach dem Aufwachen beten wir und singen ein Lied. Danach summen wir uns durch den Tag. Auch bei unseren religiösen Festen sind Lieder ein wichtiger Bestandteil. Selbst zum Tod gehört Musik einfach dazu. An der Musik halten wir in unserem Leben zu jeder Zeit fest, sie ist Teil unserer täglichen Existenz. Und da Kino eine Reflektion unserer Gesellschaft ist, gehört bei uns die Musik auch immer zum Kino.

Was denken Sie, wenn Sie von Europäern hören, dass sie Bollywood nur mit Kitsch, Klischees und überzogenen Melodramen in Verbindung bringen?

Johar: Vielleicht betrachteten anfangs viele unsere Filme als Kitsch-Exotik-Kino. Aber sie müssen an der Oberfläche kratzen und zur Seele unserer Filme vorstoßen, die Millionen von Menschen bewegt. Es ist nicht nur Kitsch, nicht nur Gesang und Tanz. Es steckt viel mehr in unserem Kino: Wir bringen unsere Zuschauer/innen zum Weinen. Wie vielen Filmen in der Welt gelingt das?

Ich habe meine Filme mit westlichem Mainstreampublikum gesehen und danach bei vielen gerötete Augen entdeckt. Manche waren von der emotionalen Kraft des Filmes so ergriffen, dass sie fast zitterten. Wenn der Film eine Verbindung zum Publikum herstellt, bedeutet das, dass sie von der Seele und nicht nur unserer Farbenpracht, den Kostümen oder dem Kitsch berührt wurden.

Heutzutage entstehen in Bollywood die unterschiedlichsten Filme. Es ist der Beginn einer neuen goldenen Ära. Das spüre ich.

Sharukh Khan sagt, dass Bollywood-Filme, die häufig über drei Stunden lang sind, kürzer sein sollten. Sehen Sie das ähnlich?

Johar: Nein, auch wenn ich denke, dass unsere Filme eine bestimmte Länge um die zwei Stunden und 45 Minuten nicht überschreiten sollten – was meine bislang immer getan haben.

Ich will mich deshalb für die Länge meiner Filme entschuldigen.

Songs, Tänze, Emotionen: Man braucht Zeit, um all das auszudrücken. Wenn man die Längen, die durch den Musikeinsatz entstehen, aus unseren Filmen herausschneidet, entfernt man die Seele.

Ein Zwei-Stunden-Film ist kein indischer Film. Da würde etwas fehlen. Sie müssen opulent und episch sein – so wie unser Land.

Indien ist Drama pur, voller widersprüchlicher Emotionen.

Ihr Film "Kabhi Kushi Kabhi Gham - In guten wie in schweren Tagen" begründete den Bollywoodboom in Deutschland. Seit einigen Jahren wird auch zunehmend global zu Bollywood geschmachtet. Wie erklären Sie sich das?

Johar: Wir zeigen eine Welt, die manchmal eine traurige, letztlich aber immer eine glückliche Seele haben kann. Kein anderes Kino in der Welt tut das. Es ist wie eine emotionale Achterbahnfahrt, nach der man das Gefühl hat, dass man drei Stunden lang mit Übungen im Fitnessstudio zugebracht hat. Es geht hoch und runter und man fühlt, dass man emotional durchgeschüttelt wurde. Indien ist vor allem sehr expressiv, Europa hingegen gedämpft im Zeigen von Gefühlen. Diese indischen Gefühle lassen die Herzen der zurückhaltenden Europäer/innen einfach höher schlagen!

REM Film aus Hamburg

REM Film aus Frankfurt


Meine Bilder vom Hamburger Filmfest





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